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Rundreisen nach Liberia – in einem Land, das zunächst ein Projekt war

Die westafrikanische Republik Liberia oder Liberien grenzt an die Elfenbeinküste, Guinea, Sierra Leone sowie an den Atlantischen Ozean. Seinen Ursprung hat das Land als ein Projekt zur Ansiedlung frei gelassener farbiger Sklaven nach der Abschaffung der Sklaverei (1822) in den USA und war es einer der ersten unabhängigen Staaten in Afrika. Das zum Verständnis für die Entwicklung des Landes wie auch als Hintergrund bei der Annäherung an Liberia während einer Rundreise.

Geographisch liegt die Staatsfläche zwar in der tropischen Regenwaldzone – jedoch wurde diese größtenteils gerodet. Prägnant wie dominant das Landesinnere bedeckende Bergland mit der höchsten Erhebung, dem Mount Wuteve mit 1.440 Metern.
Alles in allem gibt es in Liberia drei mehr oder weniger parallel zur Küste verlaufende Landschaftszonen. Das mit wenigen Ausnahmen flache Küstengebiet selbst besteht zu mehr als 50% aus Sandstränden und ist darüber hinaus von Lagunen, Buchten und Mangrovenwald gekennzeichnet, teils schwer zugänglich und auch als „Pfefferküste“ bekannt. Der Übergang zur Hügel- und Plateauzone mit 100-700 Metern Höhe verläuft relativ steil, ist aber durchzogen von Tälern und Flüssen. Und schließlich bereits erwähntes Bergland im Landesinnern mit Höhen von 500 bis 800 Metern.

Trotz erwähnter Rodung erweist sich die Flora des Landes noch immer als überaus artenreich und so werden Sie bei Rundreisen Liberia neben den Mangrovenbeständen auch Teak und Mahagoni, sowie Palmen, Gummi- und tropische Obstbäume vorfinden. Auf den Plantagen wachsen zudem unzählige Nutzpflanzen. Ebenfalls durchaus artenreich die Fauna. Wenn auch Elefanten nur noch in Naturschutzgebieten anzutreffen sind, so bietet Liberia einer Vielzahl anderer Tierarten Lebensraum – unter anderem Leoparden, Antilopen, Affen, Wildschweinen, Ameisenbären, Flusspferden, Krokodilen oder auch Nashornvögeln und hunderte weiterer Vogelarten.

In Liberia herrscht vorwiegend subäquatoriales Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und gleich bleibend hohen Temperaturen, die sich zwischen 22 und 27°C bewegen. In der Trockenzeit von Dezember bis März bringt der Harmattan heiße und staubige Luft aus der Sahara. Während der Regenzeit von Mai bis Oktober kommt es zu unregelmäßigen, heftigen Regenfällen, die die Küste des Landes zu einer der regenreichsten Gebiete der Erde machen. Ein Übergang zum Savannenklima findet im nordöstlichen Bergland statt.
Wer klimatisch die angenehmste Zeit für eine Rundreise durch Liberia sucht, dürfte mit den Monaten November bis März gut beraten sein.

Während die kulturellen Traditionen wie das Schnitzen von Masken im Inland immer noch existieren, zeigt sich die Hauptstadt Liberias, Monrovia, eher mondän bzw. modern. Sie werden dort viele Nachtclubs, Bars und Restaurants vorfinden ... ein großer Teil der Sehenswürdigkeiten wurde leider in den Jahren des Bürgerkriegs zerstört. Aber dennoch lohnt ein Besuch in der auf einer schmalen Halbinsel angelegten Stadt, in der deutlich die Stimmung von Wiederaufbau zu spüren ist. Auch wiegen beispielsweise farbenfrohe westafrikanische Märkte – unter anderen der Waterside Market – verbliebenen Anzeichen von Zerstörung auf. In unmittelbarer Nähe, südlich von Monrovia, bietet sich sogar Strandvergnügen, am Silver oder auch St. Martins Beach. In 80 km Entfernung zur Hauptstadt liegt dann der Lake Piso, der das Festland von Robertsport trennt. Hier gibt es einige der schönsten Strände des Landes und sehr gute Surfmöglichkeiten.
Abschließend sei für die Naturliebhaber unter den Rundreisenden noch der Sapo Nationalpark in Sinoe County genannt, der einige der letzten unberührten Regenwaldgebiete in Westafrika birgt und Sie gewiss mit seiner artenreichen Vegetation und einer einzigartigen Tierwelt beeindrucken wird.

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