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Rundreisen nach Eritrea – Bekanntschaft mit einem weitgehend unbekannten Land

Der Staat Eritrea – seit 1993 von Äthiopien unabhängig – liegt im nordöstlichen Afrika und grenzt an den Sudan, an Äthiopien und Dschibuti sowie über das Rote Meer an den Jemen. Vom Roten Meer bzw. dessen alter griechischer Bezeichnung leitet sich übrigens der Landesname Eritrea ab. Zum Staatsgebiet gehört zudem das Dahlak-Archipel, eine vorgelagerte Inselgruppe ... wodurch sich eine Gesamtküstenlänge von circa 1.000 km ergibt.

Geographisch gliedert sich die Landesfläche in eine Küstenebene, die zwischen 30 und 50 km breit und von Mangroven bewachsen ist. Im Anschluss daran befinden sich im Norden Trockenwälder, bevor das Land zu einem Hochland mit 1.500-2.000 m Höhe ansteigt. Der höchste Berg ist der Soira mit seinen über 3.000 Metern, südöstlich der Hauptstadt Asmara und nahe der Grenze zu Äthiopien gelegen. In der südlichen und östlichen Region des Landes dominieren Danakil-Senke sowie Danakil-Wüste die Vegetation und damit das Bild, das sich Ihnen dort bei Rundreisen Eritrea bietet. In den Halb- und Vollwüsten Eritreas finden nämlich nur angepasste Pflanzen, wie Sukkulenten, Akazien und Myrrhe, einen Lebensraum. Da Sie sich in jener Gegend im Bereich des aktiven Ostafrikanischen Grabenbruchs und in einer trocken heißen Umgebung befinden, werden Sie unter anderem gleich mehrere der irgendwie unwirklich erscheinenden Salzsee erblicken. Die Tierwelt, die sich Ihnen während einer Rundreise Eritrea zeigt, reicht von Löwen, Leoparden, Geparden, Schakalen und Hyänen, über Antilopen und Gazellen bis hin zu Pavianen und Meerkatzen. Die einzigartig schöne Vogelwelt Nordostafrikas nicht zu vergessen. Außerdem verfügt das Rote Meer über einen großen Reichtum an Fischarten und Korallen ... was Eritrea auch bei Tauchern sehr beliebt macht.

Klimatisch führt Sie eine Rundreise durch Eritrea durch mehrere Klimazonen. Im Hochland erwartet Sie gemäßigtes Klima – allerdings gibt es hier (wenn auch mit nicht allzu großen Niederschlagsmengen) gleich zwei Regenzeiten und können in den Monaten Dezember bis Februar die Temperaturen bis auf 0°C sinken. Die beste Zeit für Reisen zur ausgiebigen Erkundung des Hochlandes liegt zwischen September und Februar. In der Küstenregion einschließlich der Danakil-Region herrscht wechselfeuchtes Tropen- bis Wüstenklima mit ganzjährig kaum messbaren Niederschlägen und gleichbleibend hohen Temperaturen. Ausnahme bildet die nördliche Küste mit einer Regenzeit von Dezember bis Februar, weswegen beste Reisezeit für diese Region von November bis März ist.

Nach Beschreibung der landschaftlichen Verhältnisse dürfte kein Zweifel mehr bestehen, dass Rundreisen Eritrea auch eine hervorragende Möglichkeit zu hochklassigem Trekking und Bergsteigen bieten, um sich so zum einen der facettenreichen Natur des Landes zu nähern, und um unterwegs das eine oder andere großartige Panorama zu genießen.
Neben der landschaftlich sehenswerten Seite, verfügt Eritrea des weiteren über zahlreiche historische Stätte, die zum Entdecken einladen. Es gibt Tempfel, Grabstädte, prähistorische Orte, die antike Totenstadt auf der Insel Dahlak Kebir, Megalithe in Harage, türkische und ägyptische Kolonialbauten in Agordet/Barka, die archäologischen Stätte Qohaito, Matera und Rora Habab, Farsi-Ruinen bei Baca und Bera'esoli und anders mehr. Und dann gibt es Asmara, die auf eine lange Geschichte zurück blickt. Bis zum 19. Jahrhundert bestand die heutige Hauptstadt allerdings eher als eine kleine Ansammlung mehrerer Dörfer. Doch als kurz vor der Jahrhundertwende die italienische Kolonialregierung den Regierungssitz von Massawa nach Asmara verlegte, entwickelte sich die Stadt rasch zum politischen und kulturellen Zentrum, die heute eine der faszinierendsten Städte der Region ist. Wegen zahlreicher italienischer Einflüsse – vor allem in der Architektur – wurde Asmara in den 20er und 30er Jahren auch „Piccolo Roma“, kleines Rom, genannt. Zu den herausragendsten Gebäuden dürften die eindrucksvolle Kathedrale im lombardischen Stil, Khulafa el Rashidin, die größte Moschee Eritreas, das Rathaus, die Oper wie auch das Bildungsministerium zählen. Sehr interessant sind außerdem der Medebar-Markt nördlich der Kathedrale und die Harnet Avenue, die als Lebensader der Stadt gilt, entlang der sich die meisten (unter anderem zuvor genannte) Sehenswürdigkeiten scharen.
Falls Ihnen in Eritrea der Sinn nach Extremen und Einsamkeit steht: die Danakil, eine Wüstensenke und der tiefste und heißeste Ort der Erde, dürfte garantiert eine geeignete Gelegenheit hierfür bieten.

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