Ionische Inseln – in die Heimat des Odysseus
Die Ionischen Inseln liegen im Ionischen Meer und erstrecken sich vor der griechischen Westküste von Albanien im Norden bis zum Peloponnes im Süden. Während die nördlichen Inseln die Verwaltungsregion Ionische Inseln bilden, gehören die Inseln Kythira und Andikythira der Verwaltungsregion Attika an.Aufgrund der weitgehend unabhängigen Entwicklung der einzelnen Inseln, lässt sich sagen, dass eine jede einen individuellen Charakter besitzt. Die bekanntesten bzw. für Rundreisen Ionische Inseln relevantesten Inseln sind das üppig bewachsene und hügelige Korfu, das Surf- und Segelparadies Lefkada, Kephalonia als die größte Insel der Gruppe, die Heimat von Odysseus Ithaka und der Geheimtipp Zakynthos.
Ionische Inseln steht für viele als Synonym zu Korfu, der zweitgrößten Insel. Das etwa auf gleicher Höhe wie der Absatz des Stiefels von Italien liegende Korfu gilt als grüne Insel – der wunderschönen und prächtigen Pflanzen wegen, die hier gedeihen. Ergänzt wird diese Augenweide durch malerische kleine Buchten und ....... So lässt sich also zum einen bestens entspannen und auftanken. Doch hat Korfu durchaus mehr zu bieten. In kleinen Ortschaften im Hinterland erhalten Sie Einblick, wie dort immer noch an der griechischen Tradition festgehalten wird. Wer mehr über Kultur und Tradition erfahren möchte, kann dies auf der ca. 220 km langen Wanderroute rund um die wie auch über die Insel. Unterwegs wird man Ihnen beispielsweise Einblick in das Handwerk oder eher die Kunst von Teppichwebern gewähren. Ein lohnender Ausflug ist auch eine Tour auf den höchsten Berg Korfus, dem Pantokrator, auf dessen Gipfel sich ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert befindet. Pflichtprogramm auf Korfu dann ein Besuch des Achilleion, das einst der berühmten Kaiserin Elisabeth von Österreich gehörte, die den Palast nach dem von ihr bewunderten Achilles benannte. Ein Anziehungspunkt für Liebhaber griechischer Architektur ist das Kloster Moni Paleokastritsa, bei dem auf beeindruckend Weise der ursprüngliche Baustil von 1225, der typische Stil aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie Einflüsse moderner griechischer Architektur verbunden sind. Korfu-Stadt mit den beiden Festungen sollten Sie sich auch nicht entgehen lassen.
Wenn Sie auf der Rundreise Ionische Inseln auf Ithaka ankommen, betreten Sie mythologisch bedeutsamen Boden, denn handelt es sich um die von Homer beschriebenen Heimatinsel des sagenumwobenen Helden Odysseus. Die kleine gebirgige Insel mit ihren kleinen paradiesischen Buchten wurde zum Symbol für Liebe zur Heimat ... und wird übrigens von der Nachbarinsel Kephalonia durch einen nur rund 3 Kilometer breiten Meeresarm getrennt. Treffen Sie an der Westküste Ithakas auf eine schroffe, steile und nahezu kahle Küste, so ist die Küste im Osten flach und dicht bewaldet. Zu empfehlen ist auf dieser Insel ein Besuch der Hauptstadt Ithaki (auch Vathi, die Tiefe genannt) wie auch die etwa 3 Kilometer entfernten Nymphen – sehenswerte Marmorgrotten. Im Südteil empfiehlt sich neben der Quelle von Arethousa eine Besuch des Taxiarchenklosters bei Perachori. Wer gerne Strandleben zelebrieren möchte, der wird gewiss nahe der Landenge von Aetos mit dem gleichnamigen Golf und dessen einladenden Stränden auf seine Kosten kommen. Richtung Norden führt die Rundreise auf Ithaka zum Kloster der Mutter Gottes Kathariotissa, der Beschützerin der Insel. Der Glockenturm nämlich erlaubt einen wunderbaren Ausblick auf den Hafen und die Peloponnes. Auch das unweit gelegene Dorf Anogi dürften Sie sehen können – es ist eines der ältesten der Insel und verfügt mit der Kirche der Maria Himmelfahrt über ein wahres Schmuckstück. Als weitere Sehenswürdigkeiten auf Ithaka wären zum Beispiel die Kirche im Dorf Löefki zu nennen, in der Heiligenbilder aus russischer und nachbyzantischer Zeit zu bewundern sind, oder auch die Loizou-Grotte, in der die Göttinnen Artemis, Hera und Athene verehrt worden sein sollen und die später als Kultstätte des Odysseus galt. Aufschlussreich zudem das archäologische Museum mit beeindruckenden Funden aus der mykenischen und korinthischen Epoche. Und nicht zu vergessen Kioni – ein traditionelles Dorf der Ionischen Inseln, das am Ende eines kleinen Meeresbusens liegt.
Rundreisen Ionische Inseln aber auch für Eindrücke auf Kephalonia, der größten Insel. Nicht zuletzt der Hauptstadt Argostoli wegen, die von den Venezianern gegründet wurde. Venezianische Bauten findet man allerdings eher selten, da ein großer Teil der einstigen Bausubstanz Mitte des 20. Jahrhunderts von einem Erdbeben zerstört wurde. Zwar ist Kephalonia in touristischer Hinsicht bislang primär für seine zahlreichen Sand- und Kiesstrände bekannt, doch lohnt es, gerade auch die zahlreichen Schätze im Inselinnern zu erkunden – die von Museen und Bibliotheken über unterschiedlich große Grotten und den Berg Monte Negro bis hin zu einer bezaubernden Orchideen-Vielfalt reichen.
Abwechslung satt mit nur drei Inseln ... und dabei erwarten Sie noch einige mehr.
