Rundreisen Baskenland – durch ein begehrtes Gebiet

Rundreisen Baskenland – durch ein begehrtes Gebiet vom Rundreise Spezialisten  RundreisenDas Baskenland ist eine Grenzregion von Spanien und Frankreich. Auf der Seeseite wird es durch das kantabrische Meer (Golf von Biskaya), im Süden durch den Ebro begrenzt. Landschaftlich ist die Region hauptsächlich vom Übergang der Pyrenäen in das Kantabrische Gebirge geprägt. Fällt das Land im südlichen Teil nur langsam zum Ebrobecken ab, so liegt auf der Nordseite das Talniveau bis ins Gebirge hinein bei nur 100 Metern Höhe. Höchste Erhebung des Baskenlandes ist am Dreiländereck von Navarra, Aragón und Béarn der Mesa de los Tres (franz. Table des Trois Rois) mit 2.444 Metern über dem Meeresspiegel. Zahlreiche Städte liegen in den Tälern der Provinzen Biskaia und Gipuzkoa.
Auf spanischer Seite erfolgt die Aufteilung in die Provinzen der drei Autonomen Gemeinschaft Baskenland (Gipuzkoa, Biskaya und Álava) sowie die Provinz Navarra, auf französischer Seite bildet es den Westen des Départements Pyrénées-Atlantiques, das sich aus dem Département Landes und der historischen Provinz Béarn zusammensetzt.

Klimatisch lässt sich das Baskenland in zwei Bereiche teilen: die ganzjährig milde Nordseite der Gebirge und das trockene und im Sommer heiße Ebrobecken.

Beliebte Ziele bei Rundreisen durch das Baskenland sind die Orte Bayonne, Biarritz, Saint-Jean-de-Luz und Hendaye, die sich wie Perlen an der Schnur entlang der Atlantikküste reihen – allerdings jede mit ihrem eigenen Charakter und individuellem Charme, da keine der anderen gleicht. Bayonne war einst, wie Venedig, mit Kanälen durchzogen – doch sind diese längst zugeschüttet. Heute flattern über den Dächern die baskische Flagge in rot-weiß-grün und viele Straßen laden zum Flanieren ein. Was Sie sich während Ihrer Rundreise in dieser Stadt auch nicht entgehen lassen sollten, ist, mindestens einen der sieben traditionellen Chocolatiers zu besuchen, um dort die Schokolade zu kosten (oder wenigstens die kunstvollen Auslagen im Schaufenster zu bestaunen), für die Bayonne berühmt ist ... schwarz und bitter und so, wie sie schon vor Jahrhunderten gefertigt wurde. Im Jahre 1670 nämlich erreichte die süße Köstlichkeit über Bayonne Frankreich. Eine weitere Leckerei der Stadt ist übrigens ein Schinken, der gesalzen und getrocknet zu einer Spezialität wird. Allerdings hat Bayonne auch kulturell etwas zu bieten. Unter anderem mit der gotischen Kathedrale Notre-Dame, in der sich gerne Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela einfinden, oder das Musée Basque, das Einblick in bzw. Aufschluss über die Geschichte und Kultur des Baskenlandes gibt. 2.000 Objekte erzählen von der baskischen Identität, Gesellschaft und Tradition; außerdem erfahren Sie, wie die weltweit bekannten Espandrille angefertigt werden. Und apropos Kultur ... auf Rundreisen Baskenland befinden Sie sich in einer Region zu deren sportlicher Tradition neben archaischen Kraftwettbewerben wie Baumstammwerfen und Mühlsteinstemmen besonders ein Ballspiel gehört: Pelota. In schier jedem Ort (und sei er noch so klein) existiert ein Pelotaplatz mit zugehöriger sehr hohen Prallwand aus Stein.
Biarritz war einige Zeit als Hochburg des Jetset verschrien, denn verbrachten bevorzugt Stars ihren Urlaub in dem Seebad. Kaiser Napoleon III. und dessen Frau Eugénie wussten die Küstenstadt ebenfalls bereits zu schätzen – danach der europäische Adel generell, darauf der internationale Geldadel und zu guter Letzt Hollywood. Alles das hinterließ Spuren – unter anderem in der Architektur, so dass noch immer internationaler Flair in der Luft liegt bzw. in den Straßen spürbar ist. Ein Spaziergang durch die Stadt ist eine eigene Rundreise durch diverse architektonische Stile: Neo-Gotik, Neo-Klassizismus, Jugendstil, Art déco und neo-baskische Elemente. Der Atlantik lockt Wellenreiter und bereits 1888 wurde der Golfplatz „Le Phare“ mit dem Clubhaus im englischen Stil wird angelegt. Dennoch ... trotz der verschiedenen und polyglotten Einflüsse lässt sich Biarritz als baskisch bezeichnen.
Gemütlicher, ja fast familiär geht es im benachbarten Saint-Jean-de-Luz zu. Für Reisende mit Kindern gibt es hier sogar speziell geschützte Buchten, um die großen Wellen vom Strand fern zu halten. Besonderheit ist auch, dass der Strand direkt an die Altstadt grenzt. Außerdem verbindet ein neuer Wanderweg die Stadt mit dem südlich gelegenen Hendaye. Die 25 Kilometer führen direkt an der Küste entlang – vorbei an von Wellen umspülten Klippen, durch Ortschaften und Naturparks und meist mit Blick auf den Ozean und weite Sandstrände. In Hendaye angekommen befinden Sie sich dann im letzten Küstenort des Baskenlandes vor der spanischen Grenze.